Kreditkontenprüfung

Eine landläufig gängige Praxis ist die fehlerhafte Wertstellung von Zahlungsein- und ausgängen auf Kontoauszügen. Teilweise begründet liegen diese in einer schlecht programmierten oder veralteten Software des Kreditinstitutes. Gerade bei Überweisungen, Lastschriften und Scheckbelastungen, kommt es immer wieder zu auffallenden Fehlern.

Durch eine fehlerhafte Wertstellung kommt es auch zu einer fehlerhaften Zinsberechnung, insbesondere bei Kreditkonten. Eine Kontennachberechnung kann zu einem Guthaben von mehreren tausenden, teilweise sogar zu mehreren hunderttausenden Euro führen. Je höher die Kreditlinien sind und je länger die fehlerhafte Praxis erfolgt ist, desto höher ist der zu erwartende Schaden. Da der Schaden häufig über viele Jahre, teils sogar über Jahrzehnte über viele hunderte und tausende Buchungen entstanden ist, fällt dem Gewerbetreibenden oder Unternehmer die Mehrbelastung meist gar nicht auf.

Gemäß aktueller Rechtsprechung ist das sogenannte Äquivalenzgrundgefüge während der gesamten Laufzeit von Darlehen und Kontokorrentkreditkonten zu gewähren. Das bedeutet, dass sich die anfänglich vereinbarte Zinsmarge des Kreditinstitutes während der Laufzeit nicht erhöhen darf. In nahezu allen Fällen ist dies jedoch nicht der Fall. Zahlreiche Gerichte haben den Betroffenen bereits umfangreichen Schadenersatz zugesprochen.

Der durchschnittliche Betrag (zu viel bezahlte Zinsen und Gebühren), den Verbraucher mit Hilfe von Sachverständigen zurückholen können liegt bei über EUR 62.100.

Es ist also sinnvoll, Rat von einem Experten einzuholen.

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