Zwangsversteigerungen

Als Sicherheit für die Hypothek oder Kreditlinie des Verbrauchers, des Gewerbetreibenden oder des Unternehmers, dienen in aller Regel wohnwirtschaftlich oder gewerblich genutzte Immobilien, Maschinen oder sonstige Vermögensgegenstände wie Bank- und Sparguthaben sowie Kapitalversicherungen. Wird ein Kredit nicht regelmässig oder gar nicht mehr bedient und ist ein Mahnverfahren nicht fruchtbar, wird der Kredit notleidend und das Kreditinstitut geht in die Vollstreckung oder auch Verwertung der abgetretenen Sicherheiten.

Leider werden häufig Zwangsversteigerungen durchgeführt, die durchaus reale Möglichkeiten bergen, die Kredite wieder ins Laufen zu bringen. Da auch die Anforderungen der EU und der Bankenaufsicht immer strenger werden, entledigen sich immer mehr Kreditinstitute unliebsamer Kunden auf dem Wege der Zwangsvollstreckung. Nicht selten verhalten sich die Banken unter dem Gesichtspunkt des § 138 BGB sittenwidrig.

Durch ein Kreditgutachten, in dem die Zahlungsströme von Eingangs- und Ausgangsbuchungen überprüft werden und die Zinsen neu berechnet werden, kann eine Aufhebung der beantragten Zwangsversteigerung beantragt werden. Befindet sich ein Kredit noch nicht in der Zwangsvollstreckung, kann durch ein Kreditgutachten eine neue Verhandlungsbasis mit dem Kreditinstitut erfolgen.

Bei laufenden Zwangsversteigerungen oder Kreditkündigungen ist eine Umfinanzierung über andere Kreditinstitute nahezu aussichtslos. Allerdings sind Alternativen möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Sachverständigen!

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