Die Grünen: Lebensversicherer haben nicht genug Eigenkapital

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Gerhard Schick, der Finanzexperte der Grünen, ist der Ansicht, dass die Lebensversicherer zu wenig Eigenkapital besitzen, sollten sie in eine Krise geraten. Deshalb bringt er drei Lösungsvorschläge, die ihnen kaum gefallen werden.

Die Lebensversicherer müssen für ihre Zinsgarantien Rückstellungen bilden – und genau das sei das Problem. Denn nach aktuellem Marktzins fehlen da aktuell noch 200 Milliarden Euro. Gleichzeitig sind aber nur etwa 16 Milliarden an Eigenkapital vorhanden.

Schick kritisiert außerdem, dass die Regierung die Lebensversicherer bei geschäftlichen Fehlentscheidungen einfach weiter unterstützt. Und nicht zuletzt würden in einem Konkursfall sofort die Gelder der Kunden angegriffen werden, ganz anders als beispielsweise bei Banken, bei denen zuerst die Aktionäre haften. Deshalb fordert er nun drei Reformen.

Das fordert Schick

Zum einen sollen die Rettungsmaßnahmen der Versicherer transparenter dargestellt werden.

Außerdem sollen auch die Aktionäre und die Manager mithaften, denn sie hätten in der Vergangenheit ja genügend Gewinne ausgezahlt bekommen, was längst aus Ersparnisgründen hätte reduziert werden müssen.

Und zu guter Letzt sollte die Regierung auch noch eine höhere Eigenkapitalquote verlangen und eine nicht provisionsgestützte Beratung einführen.

Quelle: Grüner Generalangriff auf Lebensversicherer und Vermittler | Versicherung | 16.05.2017 | FONDS professionell

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