Geld zurück: Versicherer müssen über AGB-Fehler informieren

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Werden unzulässige Klauseln in den Vertragsbedingungen verwendet, so muss die Versicherungsgesellschaft die Kunden darüber informieren, entschied nun der BGH.

Zukünftig müssen Versicherer die Kunden über unwirksame Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) informieren. Sollten durch besagte Klauseln finanzielle Nachteile entstehen, können Rückforderungsansprüche geltend gemacht werden.

Im Urteil vom 14. Dezember 2017 entschied der BGH in einem Fall gegen die Allianz Leben und zugunsten der Verbraucherschützer. Der BGH hob mit dieser Entscheidung das Urteil des OLG Stuttgart auf, das ursprünglich den Anwendungsbereich des Wettbewerbsrechts für die Verbraucherzentrale als gesperrt ansah.

Aufgrund dieses Urteils haben nun nicht nur die Kunden Anspruch auf oben genannte Informationen, sondern auch die Verbraucherschützer.

Quelle: Geld zurück: Versicherer müssen AGB-Patzer offenlegen | Recht | 01.03.2018 | FONDS professionell

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Sachverständiger Maderholz

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