Die Lebensversicherung wird immer unattraktiver

Kapitalbildende Lebensversicherungen ohne Zukunft!


Mittlerweile ist es über dreißig Jahre her, dass die Verbraucherzentrale Hamburg eine Broschüre veröffentlichte, in der sie mit richterlicher Genehmigung behaupten durfte, dass Lebensversicherungen zur Altersvorsorge legaler Betrug seien. Leider besteht kein Anlass, diese Einschätzung zu revidieren. Während die Risikolebensversicherung eine unverzichtbare Absicherung für Familien darstellt, bleibt die kapitalbildende Lebensversicherung höchst umstritten.

Intransparenz und niedrige Verzinsung

Bei einer Lebensversicherung für die Altersvorsorge verwenden die Versicherungsgesellschaften nur einen Teil der Beiträge für den Aufbau eines Kapitalstocks. Der Rest der Prämie ist für den Todesfallschutz sowie die Kosten der Versicherung, insbesondere Verwaltungskosten und Vermittlungsprovisionen, erforderlich. Versicherungsgesellschaften legen nicht offen, wie sie das Prämienaufkommen auf die unterschiedlichen Verwendungszwecke verteilen. Aus diesem Grund haben Kunden keinerlei Kostenkontrolle. Genauso unbefriedigend präsentiert sich die Rendite, die mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung erzielbar ist. Lag der Garantiezins in den späten 90er Jahren noch bei 4,0 Prozent, ist er seit Beginn des Jahres 2015 bei mageren 1,25 Prozent angekommen. Ebenso enttäuschend ist die Reduzierung der Überschussbeteiligungen.

Weiterführung, Kündigung, Widerruf oder Beitragsfreistellung?

Wenn Sie eine Lebensversicherung besitzen, sollten Sie genau überlegen, ob Sie weiterhin Beiträge zahlen oder sich für eine andere Alternative für Ihre Altersvorsorge entscheiden. Lassen Sie Ihren Lebensversicherungsvertrag von unseren Experten überprüfen. Die Erstanalyse ist kostenlos.