Anlegerschutz

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Wie der Begriff „Anlageschutz“ schon ausdrückt, soll damit der Anleger geschützt werden. Darunter fallen alle Maßnahmen, die den Anleger vor Missständen in Bereichen schützen sollen, in denen der Anleger nicht ausreichend bewandert ist. Das Ganze wird im Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) oder auch im Investmentgesetz (InvG) organisiert.

Dem Anleger liegen beispielsweise viel weniger Informationen vor als dem Berater, der genauestens Bescheid weiß. Seine Aufgabe ist es, den Kunden über alle Kosten, die mit der Anlage anfallen, zu informieren, da diese nicht verschwiegen werden dürfen. Ebenso müssen Details wie Kündigungsfristen, Liquidität und auch die Risiken und Chancen für den Kunden klar erkennbar sein, damit der Kunde die für sich bestmögliche Entscheidung treffen kann. Dabei wird sich bemüht eine gewisse Markttransparenz zu konstruieren, um den Anlegerschutz wirkungsvoll durchführen zu können. Der Anlegerschutz wird auch dadurch gewährleistet, dass der Berater seinen festgesetzten Pflichten nachkommen muss und den Investor anlegergerecht beraten muss.

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