Negativzins

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Unter „Negativzinsen“ versteht man Zinsen, mit denen ein Kredit belastet wird. Der Gläubiger muss also auf seine eigene Geldsumme Zinsen zahlen.

In der Schweiz ist das beispielsweise im Zusammenhang mit der (Negativ)Kommission möglich. Legt ein ausländischer Bürger hier etwas an, kann ihm ein Negativzins berechnet werden. Der Beweggrund dahinter ist, Devisenspekulationen und nicht gewollte Geldzuflüsse zu entgehen. Der Investor soll dazu animiert werden, den Banken sein Geld zu entziehen und es möglicherweise sogar ins Ausland weiter zu leiten.

Gewöhnlich kommen Negativzinsen erst dann zum Einsatz, wenn zum Beispiel ein bestimmter Saldo erreicht oder die ausgemachte Laufzeit überschritten wird.

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