LV: Steuerliche Behandlung von Veräußerungsverlusten

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Gibt es Verluste bei der Veräußerung von Ansprüchen aus einer fondsgebundenen Lebensversicherung von 1999, stellt sich die Frage, ob diese bei den Einkünften aus Kapitalvermögen berücksichtigt werden müssen. Der Bundesfinanzhof (BFH) erklärte die Sachlage.

Unter der Bezeichnung „Altverträge“ sind alle Verträge gemeint, die vor dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden. Bei diesen Verträgen sind die Erträge nur dann steuerpflichtig, wenn bei einem Rückkauf zum Veräußerungszeitpunkt die Erträge nach § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG beruhend auf der am 31.12.2004 geltenden Fassung steuerpflichtig wären.

Im vor Gericht behandelten Fall hatte der Kläger 1999 eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Die Ansprüche verkaufte er 2009 an seine Frau und machte damit einen Veräußerungsverlust, die er als negative Einkünfte aus Kapitalvermögen in seiner Einkommensteuererklärung angab – die das Finanzamt jedoch wegen fehlender Einkünfteerzielungsabsicht nicht anerkannte.

Der BFH entschied nun, dass beim Kläger ein Veräußerungsverlust vorliege. Außerdem sei regelmäßig von einer Einkünfteerzielungsabsicht auszugehen, wenn Einkünfte aus Kapitalvermögen gegeben sind.

Quelle: Steuerliche Behandlung von Veräußerungsverlusten einer Lebensversicherung | AssCompact – Nachrichten

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Sachverständiger Maderholz

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