Bearbeitungsgebühren und Restschuldversicherung

Die Frist für die Rückholung von Bearbeitungsgebühren und Restschuldversicherungen ist zwar zum 31.12.2014 abgelaufen, doch kann nach wie vor ein Widerruf eines Kreditvertrages geprüft werden, sofern die Widerrufbelehrung bei Abschluss nicht korrekt erfolgt ist. Betroffen sind Kreditverträge, die seit dem Jahr 2002 geschlossen wurden, unabhängig davon, ob diese noch laufen oder bereits zurückbezahlt sind. Also aufwachen und Geld zurück holen! Melden Sie sich also bei uns, wir prüfen Ihre Rechte!

Wer auf der Suche nach günstigen Krediten ist, der wird – vermeintlich – im Internet schnell fündig. Die Banken unterbieten sich gegenseitig, und mitunter erweckt es den Anschein, dass der Darlehensnehmer dafür, dass er Geld benötigt, noch bezahlt werden würde.

Diese Optik ist natürlich eine bewusste Werbestrategie, und sie täuscht enorm. Meistens beginnt es ja damit, dass der Kunde ein Vergleichsportal im Internet besucht, um nach Eingabe des gewünschten Betrages sowie der Laufzeit die monatliche Rate zu erfahren. Bei der dann erscheinenden Übersicht werden die günstigsten Zinsen, die beim jeweiligen Institut überhaupt möglich wären, angezeigt. In weiterer Folge ist es aber dann so, dass, nachdem der Kreditantrag gestellt wurde, die Bonität des Kunden überprüft wird, und günstige Kredite müssen dann nicht günstig bleiben. Ist die Bonität nämlich nicht absolut in Ordnung, so werden die Zinsen höher, da die Bank ein größeres Risiko hat und sie sich gegen den Zahlungsausfall absichern möchte und muss. Ein weiterer Punkt sind Bearbeitungsgebühren, die beim ersten Angebot oft „vergessen“ werden. Diese können ein fixer Betrag oder ein gewisser Prozentsatz der Kreditsumme sein – wie auch immer, der Kunde erhält um diesen Betrag weniger ausbezahlt.

Ein weiterer Fallstrick kann die Restschuldversicherung sein. Grundsätzlich ist es ja sinnvoll, sich gegen Risiken abzusichern. Allerdings sind die Angebote für Kreditversicherungen, die Ihnen die Banken unterbreiten, in der Regel deutlich überteuert. Gängige Praxis sind auch die sogenannten „Kettenkreditverträge“. Der Kunde schuldet den Restbetrag eines bestehenden Kredites um und nimmt gleichzeitig ein neues Darlehen auf. Die Bearbeitungsgebühren werden von der Gesamtsumme – und nicht nur vom „neuen“ Kreditbetrag – berechnet, das gilt auch für die Restschuldversicherung.

Allerdings ist es ja nicht so, dass wir in Deutschland im rechtsfreien Raum leben würden. Es wurde mehrfach gegen das Vorgehen der Banken geklagt, und es gibt im Sinne des Kreditnehmers durchaus positive Entscheidungen. Darin wurden derartige Konstruktionen als „sittenwidrig“ bezeichnet, die Urteile haben zum Teil zur Rückabwicklung der Kreditversicherungen und der Bearbeitungsgebühren geführt. Da am 31.12.2014 die Verjährungsfrist für viele Verträge abgelaufen ist, können noch Verträge ab 2012 für eine Rückforderung in Betracht kommen. Gleiches gilt für Verträge, die ab Ende 2002 geschlossen wurden, jedoch durch eine fehlerhafte Widerrufbelehrung seitens der Bank anfechtbar sind.

Falls Sie fürchten, auch in diese Falle getappt zu sein, so helfen wir vom Ratgeber für Vermögensfragen e.V. Ihnen gerne weiter. Lassen Sie Ihre Kreditverträge durch unsere Sachverständigen überprüfen. Diese sind bestens ausgebildet, unabhängig tätig und verfügen über langjährige Erfahrung mit angeblich günstigen Krediten, mit Kreditversicherungen und Restschuldversicherungen.

Der durchschnittliche Betrag (zu viel bezahlte Zinsen, Bearbeitungsgebühr und Restschuldversicherung), den Verbraucher mit Hilfe von Sachverständigen zurückholen können liegt bei bei über EUR 9,600.

Zögern Sie also nicht, denn es gilt auch, Verjährungsfristen zu wahren, und rufen Sie uns noch heute an, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren!
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