Was ist ein Ehrenamt?

Ein Ehrenamt wird verstanden als ein ehrenvolles öffentliches Amt, das freiwillig ausgeübt wird. Diese Tätigkeit in Vereinen, Organisationen oder Initiativen ist normalerweise zeitlich begrenzt, entweder auf die Dauer eines bestimmten Projektes oder auf bestimmte regelmäßig wiederkehrende Zeiteinheiten. Für das Ehrenamt gibt es kein Entgelt, manchmal jedoch Aufwandsentschädigungen verschiedenster Art.

Auch unentgeltliches gemeinnütziges Handeln wird oft als Ehrenamt bezeichnet und seit einiger Zeit sind neue Begrifflichkeiten wie „Freiwilligenarbeit“ oder „Bürgerschaftliches Engagement“ entstanden. Das Ehrenamt blickt auf eine lange Tradition zurück: Schon seit der Antike unterstützt unentgeltliche Arbeit zum Wohle der Gesellschaft den Staat in seinen Aufgaben zur sozialen Sicherung und sie gehörte letztlich unverzichtbar zu einem sinnerfüllten Leben des ehrenamtlich tätigen Menschen.

Nach Untersuchungen der „Enquete-Kommission Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestages, ist in Deutschland jeder dritte Bürger, also etwa 23 Millionen Menschen, zum Wohl des Gemeinwesens in Vereinen, Organisationen und Kirchen tätig.

Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne Ehrenamtliche kaum mehr existieren. Einige Verbände oder Organisationen bestehen inzwischen ausschließlich oder größtenteils aus ehrenamtlichen Freiwilligen.

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